Donnerstag, 7. August 2014

11 Tage im NI'emandsland ~ 4

Bekanntlich bin ich ja nicht der begeisterte Landmensch. Ich schätze eine sinnvolle Infrastruktur, bin aber deshalb auch kein eingefleischter Verfechter des Großstadtlebens.
Ja also was nun!
Beides, wie so vieles, hat seine Vor- und Nachteile. Weder hab ich Panik vor Viechern oder dass der Hosensaum gatschig wird, noch breche ich in schwärmerische Jubelschreie aus wenn ich einen Schmetterling erblicke.
- Oh diese gute Luft! (Wald-, Meeres-, usw.) Ja, sie riecht nach Schwammerl/Seetang/Jauche/Wasgradimmer, und klar ist das angenehmer als Autostauabgase. Aber in der Stadt fahr ich U-Bahn, hier ist man aufs Auto angewiesen.
Ich bin vom Land nicht fasziniert, weil das für mich halt nichts Besonderes, Erhabeneres ist. Ausgeprägte Landfans reizen mich daher ein bissel. So wie jene, die meinen nach der Berührung eines Grashalms Kind und Kegel waschen und desinfizieren zu müssen. Oder, beide Varianten in Einem!
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Enjoy feeding our birds but... Please wash your hands and use the sanitizer provided.

Mittwoch, 6. August 2014

11 Tage im NI'emandsland ~ 3

Einer der Gründe, warum man von Zeit zu Zeit das Land verlassen sollte, ist, durch den Tapetenwechsel ein bisschen aus der Selbstverständlichkeit der Regeln und Dinge im 24/7/365-Land zu kommen.
Dass die Unterschiede größer sind als vorgestellt, offenbart sich nur nach und nach. Gut, Offensichtliches wie die Verkehrsrichtung inklusive auf den ersten Blick von Geisterhand gesteuerte Autos wird erwartet. Dass man keine Gartenschläuche besitzt da es ohnehin täglich einmal gießt ist einleuchtend (und lässt einen denken, dass an der Scherzverwechslung mit Australien doch mehr dran sein könnte).
Doch dann kommen Hinweise auf Vor100Jahren. Und dass unsere Geschichtsbücher aus anderen Perspektiven geschrieben wurden. Andere Hintergründe, andere Details. Wir sagen Sarajevo, sie sagen Somme. Uns steckt der Zweite mehr in den Schädelknochen, und die geographischen Unterschiede werden unter der Lupe zum Geoclash.
Dass es im Vergleich andere Gesetze und Regelungen betreffend das Alltagsleben gibt, gerät langsam in den Hintergrund.
Man muss manchmal einen Schritt zur Seite treten und Abstand nehmen, um seinen eigenen Sumpf den man Zuhause nennt wieder wahrnehmen zu können.
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Are you OK for a bag?

Dienstag, 5. August 2014

11 Tage im NI'emandsland ~ 2

Was ich an sich nicht gerne tue, ist Shoppen. Es vereint zu viel davon was mich unter Druck setzt.
Hier ist es allerdings anders. Nicht, weil Urlaub ist und man im Urlaub doch entspannter (ist doch die allgemeine, aber widerlegte, Annahme). Sondern auf Grund der anderen Umstände:
Erst einmal, hier ist mehr Platz. Hier ist so viel mehr Platz, dass man Gebäude einfach verlassen vor sich hin verfallen lässt und stattdessen nebenan neu baut. Hier ist genug Platz. Platz für alle. Hier verteilen sich die Leute besser. Und Touristenströme, die gibt's hier nur vermindert. Einem Alpenrepublikler fällt das natürlich auf, so viel Platz. Dass gar nicht gedrängelt und gerempelt werden kann.
Weiters (um auf das Thema zurückzukommen) ist das Angebot hier natürlich auch anders. Nicht (nur) dass es mehr zu entdecken gibt, sondern dass es mehr meinen Geschmack trifft.
Und obendrein sind einzukaufende Dinge hier günstiger. Und nein, ich habe nicht vergessen umzurechnen. Wie das geht? Die Steuern höchstwahrscheinlich. Dass sie nicht so hoch sind. Ehrlich gesagt bin ich jetzt zu faul für fundierte  Recherche, aber dass in Österreich die Steuern höher sind, davon kann man ausgehen.
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Fliege hoch, bunter kleiner Steuerdrache!


Montag, 4. August 2014

11 Tage im NI'emandsland ~ 1

Erst am Flughafen fällt mir auf, dass ich mein Kalenderbuch nicht mitgenommen habe. Ich werde improvisieren müssen und hoffen, dass manche Adressen doch im Herold stehen. Ich schreibe nämlich noch Ansichtskarten.
Im Flugzeug wird das Kind von zwei Stewardessen streng befragt ob er fotografiert hätte. Das sei illegal. Das vermeintliche Stalker/Terroristenkind löscht zerknirscht seine Bilder von der Trockeneis-Belüftungsshow. Und ich filme Start und Landung aus dem Fenster. Weil die Erde niemand gehört.
Immer wieder ist es faszinierend, wie Wolken von oben oder innen aussehen. Die Formationen, die Schichten. Und die Welt sieht aus wie ein träge vor sich hin köchelnder Topf. An die Luftdruckunterschiede im Kopf werde ich mich aber nie gewöhnen können.
Am Rand einer Kleinstadt nahe der Grenze steckt ein Schild in einem kleinen Hügel. Stop strip searching republican prisoners. In dieser Kleinstadt wurde übrigens in den frühen 60ern das letzte Mal im ganzen Land (und nur auf Grund von Indizien) ein Mann gehenkt. Keine Sorge Österreich, nicht nur bei uns ist nicht alles eitel Sonnenschein.
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To open door, raise handle.

Sonntag, 27. Juli 2014

Notiz an mein Altes Ego: Wenn der Topf ohne Deckel...

Wenn der Kochtopf so eingebrannt ist dass die Kohleschicht dicker ist als der Topfboden!
Dann funktioniert am Besten, Wasser mit Waschmittel darin aufzukochen. Stundenlang, wenn's sein muss. Riecht zwar bestialisch, diese Mischung aus Verbranntem und Waschpulver, aber es löst die Schicht. Mit einem unheiklen Suppenlöffel kratze und schabe man ab und zu lockere Teile an und ab.
Ist die Waschmittelsuppe gesättigt und braun, einfach ersetzen und weiterkochen bis sich alles gelöst hat. Nachpolieren kann man mit einem feuchten Küchenschwamm und Salz. Et voilà.

Dienstag, 22. Juli 2014

Mag/Mag nicht

Was ich mag ist, wenn es heiß ist in der Stadt, und die Hausbewohner die Eingangstüren offen stehen lassen um vor dem Gewitter frischen Luftzug durchzulassen, in die Höfe und Gänge zu schauen. Gerade in Wien verstecken sich interessante Innenhöfe in von außen eher unscheinbar wirkenden Häusern. Google Earth offenbart mit seinem Blick von oben auch, was sich im Inneren verbirgt.

Was ich nicht mag, noch nie mochte und nie mögen werde ist, dass Autofahrer die Motoren ihrer geparkten Vehikel nicht abstellen. Es ist laut und stinkt, und nutzt, da keine Fortbewegung, nichts.

Motor ab und Haustür auf, und es fühlt sich an als wären alle in der Stadt meine Freunde.

Samstag, 19. Juli 2014

Schnelldurchlauf des heutigen Tages.




Dieses Mal in Unecht.

Ohne Worte.

Mein Freund Karli und ich.

Wie im Gymnasium: © diskutiert und Prof. stellt auf Durchzug.
Anspielung auf ein vor einigen Jahren noch undenkbares Begebnis.
http://www.bbc.com/news/uk-northern-ireland-28007153
It's the wrong throne, Gromit!
You're nicked!



Speaking of Queen...

Jene abseits des Rampenlichts machen bekanntlich die ganze Arbeit.

Darf ich mal ein Foto von uns?

Wart. du hast da was.

Ursachenforschung nach Beethovens Taubheit.

It is I, Anti-Botox-Girl!

Moment, da ham'S noch a leere Stelle.

Geh, der Kakao macht fett, gib den lieber mir.
Fischt bump, kchloar!

Von wegen Superagent...

Wird garantiert kein Kitschfilm, versprochen.

Das wollt Ihr nicht sehn.

Da steht aber nicht "awesome"!!

Ich zeig dir mal Vampir, Schnarchface.

Girls who stare at actors.
Noch irgendwelche Fragen?
Typisches Samstags-Discoklospiegel-Selfie mit BFF.

Make it stop!

Der Teufel, sag ich Euch! Der Teufel!

Gell, Marlene.

Wir sollten besser schon mal den Wagen holen, Harry.