Mittwoch, 24. Dezember 2014
Der Cleane Adventkalender ~ 24
23 Türchen wurden bis heute geöffnet, und wir haben die Wohnung auf Hochglanz gebracht, viel entdeckt was wir nie wirklich sehen wollten, und jede Menge Grund, stolz auf uns zu sein.
Vielleicht haben wir einiges über uns selbst und unseren Lebensstil erfahren, vielleicht einiges über unsere eigenen Grenzen gelernt.
Vielleicht haben wir ab und zu ein wenig an unserer geistigen Gesundheit gezweifelt, und am Liebsten alles hingeschmissen und die Wollmaus Wollmaus sein lassen.
Vielleicht ist uns auch jetzt erst bewusst geworden, wie viele Dinge wir eigentlich besitzen, wie viel Raum wir bewohnen, wie viel wir unser Eigen nennen. Und wie viel Aufwand es darstellen kann, diesen Status aufrecht zu erhalten. Und haben uns vielleicht ab und zu gefragt: Brauche ich das eigentlich?
Vielleicht ist uns auch manchmal in den Sinn gekommen, wie gut es uns eigentlich geht. Was es nicht alles für Erfindungen gibt, die uns das Leben erleichtern. Was es für Dinge gibt, die uns erheitern, unterhalten, erfreuen.
Und:
Die Wäscheberge.
Die überquellenden Küchenschränke.
Die dutzend Türen und aberdutzend Fenster.
Die Schuhe die kaum mehr Platz finden im Schuhschrank.
Die vielen Waschgelegenheiten und sanitären Anlagen.
Die unzähligen Lampen und Elektrogeräte.
Und die vielen Möbelstücke, hier und da und überall.
Und die Betten mit ihren dicken, großen Matratzen und Decken.
Die Maschinen, Spielzeuge, Gebrauchsgegenstände, Pflegemittel, Kleidungsstücke, Dekorationsteile; abertausende Gegenstände umgeben uns.
Für heute gibt es keine besondere Aufgabe.
Heute wollen wir uns einfach nur einmal wieder bewusst werden, was uns alles ohne große Schwierigkeiten zur Verfügung steht.
Vielleicht sieht heute jemand zum Beispiel seine Zahnbürste einmal mit einem anderen Blick. Kurz einmal innehalten, betrachten und überlegen, welche Ressourcen zur Herstellung gebraucht wurden, was in Zukunft damit passieren wird, und ob es wirklich so eine Selbstverständlichkeit für alle ist.
Ich wünsche allen eine Frohe Weihnacht.
Dienstag, 23. Dezember 2014
Der Cleane Adventkalender ~ 23
Haben wir die Gummihandschuhe im vergangenen Monat verschlissen? Haben wir irgendwelche Putzmittel aufgebraucht? Hat sich etwas davon als besonders hilfreich oder nutzlos herausgestellt?
Und dann gibt's eine Belohnung.
Samstag, 13. Dezember 2014
Der Cleane Adventkalender ~ 22
Wer aufmerksam mitgelesen hat, dürfte schon bemerkt haben, dass wir bislang nur fünf Seiten des Raumes behandelt haben. Aber sechs Seiten hat der Quader!
Richtig, heute widmen wir uns den Böden. Intensiv.
Dass zwischendurch immer wieder der Staubsauger zum Einsatz gekommen ist, vermute ich. Wahrscheinlich wurde auch bereits aufgewaschen. Aber jetzt wird es wirklich gründlich, in der Form, dass Möbel gerückt werden, um an alle Seiten, Ecken und Kanten zu kommen.
Auch Bodenpflegemittel werden nach dem Reinigen aufgetragen, das heißt Parkett und Laminat bekommen ihre Creme ab.
Fliesenfugen werden besonders gut geschrubbt, und in manchen Ecken wird man wohl nicht darum herum kommen, auf die Knie zu sinken und sie höchstpersönlich sauberzurubbeln.
Wer einmal eine dezente Wut verspürt, kauft sich Fugenreinigergel und hebt sich eine alte Zahnbürste auf. Auch ein alter Bürstenkopf einer elektrischen Zahnbürste funktioniert - sogar effektiver und handgelenkschonender. Irgendwo hier habe ich in der Sparte "Ordnungsschrift" genauer beschrieben, was dann folgt.
Die Wut benötigt man übrigens als Energiequelle, um dieses Projekt mit Hochdruck angehen zu können.
Nach diesem Brocken an Arbeit dürfen, nein müssen, wir jetzt mächtig stolz auf uns sein. Und ich darf verraten, dass es der letzte große Brocken vor Weihnachten war. Wir haben es mehr oder weniger geschafft. Prost!
Der Cleane Adventkalender ~ 21
Einmal noch geht es intensiv an die Küche, bevor der Weihnachtstrubel beginnt.
Was noch ansteht sind die Abwasch, der Geschirspüler, der Wasserkocher und die Kaffeemaschine – also die Küchengeräte im Allgemeinen und Besonderen.
Nach dem Motto "Verkalkt sind die Anderen" wird Essigwasser im Wasserkocher erhitzt, stehen gelassen, und nachher einfach ausgewischt. Essig ist meiner Erfahrung nach stärker als Zitronensaft, und eine große Entkalkungshilfe.
Es heißt, wenn das Spülbecken sauber ist, sieht die ganze Küche gleich viel sauberer aus. Kalkablagerungen lassen sich dadurch vermeiden, dass man nach jedem Ausspülen die Abwasch trockenreibt. Und ein Versuch hat gezeigt, dass Tropfen leichter abperlen und das Spülbecken schöner glänzt, wenn man es nach dem Trocknen ab und zu mit Speiseöl poliert.
Der Geschirrspüler bekommt eine erfrischende Ladung Spülmaschinenreiniger, und seine Türklappe darf besonders gut gereinigt werden. Ist das Sieb auch wirklich sauber? Und vielleicht bekommt die Maschine auch ein Hängerchen, das Duft verströmt. Klarspüler und Regeneriersalz darf im Bedarfsfall auch nachgefüllt werden.
Geschirrspülschwämme kommen mit den Geschirrtüchern in die Waschmaschine (und wenn sie gar nicht mehr taugen, werden sie zu Schuhpolierschwämmen), und die Spülbürste darf ab und zu im Geschirrspüler eine Runde mit dem Geschirr mitbaden.
Der Countdown läuft, und wir können jetzt wirklich schon richtig stolz auf dei Ergebnisse sein!
Der Cleane Adventkalender ~ 20
Die Küche, die Küche, die Küche. Noch immer die Küche. Und heute geht es an die Küchengeräte. Der Herd und der Backofen, die Mikrowelle, und als Gast kommt heute auch die Waschmaschine dran. Damit ist aber nicht der Geschirrspüler gemeint.
Wieso die Waschmaschine? Weil sie es wahrscheinlich braucht. Sie wird nicht nur rundherum gereinigt, sondern bekommt eine Ladung Waschmaschinenreiniger in den Schlund. Und auch die Lade, in die Waschmittel und Weichspüler kommen, wird sorgfältig gesäubert.
Während die Waschmaschine vor sich hin reinigt, bekommt der Herd seine Abreibung. Ceranfeldreiniger am Besten mit Küchenpapier auftragen und abwischen, und auch die Herdknöpfe dürfen nicht vergessen werden.
Nicht alle Backöfen erfreuen sich einer Selbstreinigungsfunktion, aber auch sie verdienen heute besondere Aufmerksamkeit. Das betrifft auch Backbleche, Grillroste und sonstiges Zubehör, das im Backofen lauert.
Und nachdem die Küche (und eigentlich schon die ganze Wohnung) jetzt schon viel besser aussieht, wäre es doch nett, Freunde auf einen kleinen Punsch oder Weihnachtskaffee einzuladen. Heuer noch! Es muss ja kein Riesenadventevent sein, aber geteilte Freude ist bekanntlich doppelte Freude!
Der Cleane Adventkalender ~ 19
Dieses Mal sind die anderen Schränke dran: die Küchenkasteln, deren Türen, die Regale.
Und der Dunstabzug. Was wir allerdings noch in Ruhe lassen sind die Küchengeräte. Alles zu seiner Zeit.
Das Innenleben der Schränke könnte jetzt auch rigoros aussortiert werden - Gewürze werden zum Beispiel mit den Jahren auch nicht besser, und man bekommt einen Überblick, was man für's vorweihnachtliche Keksebacken auffüllen muss.Vielleicht findet sich auch angeschlagenes Geschirr und Tassen und Töpfe die man nie verwendet. Aber Achtung, um Weihnachten könnte verstärkter Küchengerätgebrauch aufkommen!
Besonders die Griffe bereiten mir immer wieder Stirnrunzeln. In der Küche kommt durch Dunst und Staub immer viel zu schnell zu viel zusammen. Natürlich säubert man die Arbeitsflächen regelmäßig, aber ehrlich gesagt steige ich eher selten auf die Leiter, um die Oberseiten der Schränke gründlich zu reinigen.
Ein guter Fettreiniger empfiehlt sich hier, oder die Kraft des Essigs. Auch Freund Cif hat wieder einen verstärkten Auftritt, um die klebrigen Ablagerungen loszuwerden.
Vielleicht hat man die Weihnachtsbäckerei mit dem Nachwuchs vollzogen – wenn nicht, empfiehlt sich das eher doch, bevor man das heutige Programm angeht.
Jetzt ist auch die Zeit, schön langsam länger Haltbares für Weihnachten und die Feiertage einzukaufen. Wir alle wissen ja, wie es am 24. vormittags zugeht.
Und nicht vergessen, Belohnungen nachzukaufen!
Der Cleane Adventkalender ~ 18
Ich sag jetzt nicht unbedingt, bitte den Tiefkühler abtauen. Hier machen wir die Türchen auf, nicht die Tore weit. Obwohl, wenn aus dem Eisfach schon der Weihnachtsmann grüßt, wäre es aus Platz- und ökonomischen Gründen allein schon angebracht, wieder einmal zu enteisen. Mit der Abtaufunktion. Oder einem Topf kochenden Wassers. Der Kühlschrank selbst ist wieder ein Fall für Freund Essig.
Selbstverständlich muss dazu alles zuerst einmal ausgeräumt werden, und ausräumen heißt auch immer, kritisch kontrollieren und gegebenenfalls dezimieren. Wie sieht's mit dem Ablaufdatum aus, und verstellen Dinge kostbaren Platz, obwohl man sie nie verwendet weil man sie eigentlich nicht mag? Für das Weihnachtsessen darf auch schon Aufbewahrungsplatz eingeplant werden. Und ist dann noch genug Platz, um Getränke für den Weihnachtsabend einzukühlen?
Für heute ist es dann schon genug. Morgen kommen wir wieder.
Heute steht nur noch das Menü Stolz sein-Freuen-Belohnen auf der Speisekarte.